Rentenreform: Nur Dumme arbeiten bei der Rente mit 63 länger

Liebe Bundesregierung,
was Ihr mit der Rente macht ist weder fair, noch gerecht, noch nachhaltig. Wir Jungen sind sauer!

Die “Rente mit 63” das große Mogelpaket der Bundesregierung wird uns bis 2030 60 Milliarden Euro kosten.
60 Milliarden Euro, die fehlen werden in Bildung, Forschung und Infrastruktur.
Das ist ein klarer Angriff auf die junge Generation und unsere Kinder und hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun.
Selbst für die zukünftigen Rentner stellt es sich als Betrug am Wähler heraus, denn “nur die Jahrgänge 1951 und 1952 tatsächlich mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen können. Für alle weiteren Jahrgänge steigt die Altersgrenze jedes Jahr leicht an, analog zur Anhebung der regulären Altersgrenze von 65 auf 67. Das heißt, ein Arbeitnehmer des Jahrgangs 1964 kann im Jahr 2029 abschlagsfrei mit 65 Jahren in den Ruhestand gehen, wenn er 45 Beitragsjahre belegen kann. [Das ginge nur bei durchgängiger, sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung ab 1984!] Die anderen müssen dann bis 67 arbeiten.”

Wir brauchen eine flexiblere Rente, die den heutigen Lebensläufen gerecht wird mit Unterbrechungen und Wiederaufnahme von Arbeit und vor allem eine stabile staatliche Grundrente, von der jeder leben kann. Deshalb fordern wir auch das Zusammenlegen der Rentensysteme. Die 60 Milliarden Euro wären besser in die junge Generation investiert, die in Zukunft diese Renten erwirtschaften soll.
Die Rente mit 63 ist noch viel attraktiver als gedacht. Rentenexperten haben berechnet: Wer bis 65 arbeitet, muss schon 100 werden, damit…

Von meiner Facebook Seite Michael Hilberer – http://ift.tt/1f8WDvV
May 26, 2014 at 04:02PM

2 Kommentare auch kommentieren

  1. Berger sagt:

    Wenn es doch nur ein Mogelpaket wäre, hätte sich die Regierung ja noch fast angestrengt. So wußte aber jeder bereits vor der Abstimmung, dass die Pläne absurd tituliert werden und das es anders kommen wird als kommuniziert. Ob das noch gemogelt ist, vorsätzlicher Betrug, oder pure Unfähigkeit in allen Belangen mag ich nicht zu beurteilen.

  2. Thomas sagt:

    In diesem Bereich muss sich letztendlich immer noch einiges tun, denn das was bisher umgesetzt wurde, reicht bei weitem nicht aus. Das Thema ist daher aktueller denn je.

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