Menschenfreunde, wir werden gewinnen!

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Menschenfreundlichkeit gewinnt. 

Ja, ich weiß. Momentan sieht es nicht so aus. Die Reaktion ist auf dem Vormarsch und es ist ihr gelungen Allianzen bis ganz tief ins bürgerliche und liberale Milieu zu schmieden. Menschenverachtung, Hass und Angst sind die Mittel mit denen sie sich in unser aller Aufmerksamkeit drängen. 

Trump als Präsident, Rechtsradikale in der österreichischen Regierung und mit der AfD eine völkische Partei im Bundestag, die diametral allem widerspricht, was die Bundesrepublik auszeichnet. 

Doch wir dürfen nicht vergessen, dass sie die Aufmerksamkeit erhaschen aber noch lange nicht die Zukunft diktieren. Sie spielen das Spiel der schnellen Erfolge: Lieber heute eine Schlagzeile als morgen ein wichtiges gesellschaftliches Problem anzugehen. Diplomatie kann ihnen nicht gelingen, denn sie brauchen die schnellen Erfolge, um mit immer neuen Schlagzeilen zu glänzen. Sie entzünden Strohfeuer, doch daran wird sich niemand wärmen können. 

Leider genießen sie in der neuen Aufmerksamkeitsökonomie einen heftigen Startvorteil, den sie für Wahlerfolge und überproportionale Medienberichterstattung nutzen konnten. Die Krise des klassischen Journalismus, gepaart mit den ungekannten Möglichkeiten selbst auf den Plattformen des Internet als Medium aufzutreten, war für sie ein unlauterer Startvorteil und ja – sie haben uns überzeugte Demokraten, die das langfristige Spiel spielen, die die Welt langfristig zu einem besseren Ort machen wollen, auf dem falschen Fuß erwischt. 

In einer Zeit, in der viele verunsichert und ziellos leben, haben wir keine Vision parat, wie es unseren Kindern und Kindeskindern einmal besser gehen soll. 

Die Gegenseite auch nicht, aber das war egal, denn sie spielt ein völlig anderes Spiel. 

Und doch: 

Reaktionäre, Ihr werdet verlieren. 

Trump, Du wirst die Herzen der Amerikaner verlieren. 

AfD, Ihr werdet eine kleine, peinliche Episode bleiben – ja nicht einmal ein Vogelschiss in einer Million Jahre menschlicher Geschichte. 

Wir werden gewinnen, weil wir das immer tun. Der Mensch ist verrückt danach gutes zu tun, zu helfen, zu verbessern. Wir überwinden Grenzen, Ängste und überkommene Vorstellungen. Auch dieses Mal. 

Arschlöcher, Ihr hattet einen super Start, aber jetzt wird aus dem Sprint ein Marathon und den könnt Ihr nicht gewinnen. 

Ich sage das ohne Häme gegenüber Euren Anhängern. Es gibt viele Gründe, auf Euch hereinzufallen, ehrliche und gute Gründe. Ich sage es zu Euch, den Gaulands, Straches, Kurz‘, Spahns und wie Ihr alle heißt. 

Wir erwarten Euch an der Ziellinie und winken aus einer Welt, in der kein Platz mehr für Eure kruden Ideen ist. 

Bessere Politik ist machbar, Herr Nachbar. Packen wir es an. 

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