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	<description>Michael Hilberer on software, netzpolitik, geekculture und life</description>
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		<title>Wirtschafts- und Sozialpolitik: Erst der Mensch, dann der Markt</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 21:16:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Recht auf sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe Jeder Mensch hat das Recht auf eine sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe. Die Würde des Menschen zu achten und zu schützen ist das wichtigste Gebot des Grundgesetzes. Ein Mensch kann nur in Würde &#8230; <a href="http://blog.hilberer.com/2012/03/04/wirtschafts-und-sozialpolitik-erst-der-mensch-dann-der-markt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/erst_mensch_dann_markt.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-196" title="Erst der Mensch dann der Markt" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/erst_mensch_dann_markt-212x300.jpg" alt="Gesellschaftliche Teilhabe, Piraten" width="212" height="300" /></a>Recht auf sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe</strong></p>
<p>Jeder Mensch hat das Recht auf eine sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe.</p>
<p>Die Würde des Menschen zu achten und zu schützen ist das wichtigste Gebot des Grundgesetzes. Ein Mensch kann nur in Würde leben, wenn für seine Grundbedürfnisse gesorgt und ihm gesellschaftliche Teilhabe möglich ist. In unserer Geldwirtschaft ist dazu ein Einkommen notwendig.</p>
<p>Wenn ein Einkommen nur durch Arbeit erzielt werden kann, muss zur Sicherung der Würde aller Menschen Vollbeschäftigung herrschen. Unter dieser Voraussetzung ist Vollbeschäftigung bislang ein großes Ziel der Wirtschaftspolitik. Sie wird auf zwei Wegen zu erreichen versucht: durch wirtschaftsfördernde Maßnahmen mit dem Ziel der Schaffung von Arbeitsplätzen oder durch staatlich finanzierte Arbeitsplätze mit dem vorrangigem Ziel der Existenzsicherung. Beide sind Umwege und verlangen umfangreiche öffentliche Mittel.</p>
<p>Wenn jedoch öffentliche Mittel eingesetzt werden, muss dies möglichst zielführend geschehen. Da das Ziel ein Einkommen zur Existenzsicherung für jeden ist, sollte dieses Einkommen jedem direkt garantiert werden. Nur dadurch ist die Würde jedes Menschen ausnahmslos gesichert. So wie heute bereits u.a. öffentliche Sicherheit, Verkehrswege und weite Teile des Bildungssystems ohne direkte Gegenleistung zur Verfügung gestellt werden, soll auch Existenzsicherung Teil der Infrastruktur werden.</p>
<p>Wir Piraten sind der Überzeugung, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen eine sichere Existenz als Grundlage für die Entfaltung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Potenziale nutzen wird. Sichere Existenz schafft einen Freiraum für selbstbestimmte Bildung und Forschung sowie wirtschaftliche Innovation. Sie erleichtert und ermöglicht ehrenamtliches Engagement, beispielsweise die Pflege von Angehörigen, die Fürsorge für Kinder, unabhängigen Journalismus, politische Aktivität oder die Schaffung von Kunst und Freier Software. Davon profitiert die ganze Gesellschaft.</p>
<p>Die Piratenpartei setzt sich daher für Lösungen ein, die eine sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe individuell und bedingungslos garantieren und dabei auch wirtschaftliche Freiheit erhalten und ermöglichen. Wir wollen Armut verhindern, nicht Reichtum.</p>
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<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Wirtschafts-+und+Sozialpolitik%3A+Erst+der+Mensch%2C+dann+der+Markt+http%3A%2F%2Fis.gd%2F2g730D" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Demokratie: Wahlrecht ab 16</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 21:12:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir leben in Deutschland in einer Demokratie. Unsere Abgeordneten werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes. Die Piratenpartei Deutschland, Landesverband Saarland, fordert eine Herabsetzung des aktiven Wahlrechtes auf Landesebene auf 16 &#8230; <a href="http://blog.hilberer.com/2012/03/04/demokratie-wahlrecht-ab-16/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/jana_wahl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-193" title="Jana (16) hätte gerne die Wahl" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/jana_wahl-212x300.jpg" alt="Wahlrecht ab 16, Piraten" width="212" height="300" /></a></p>
<p>Wir leben in Deutschland in einer Demokratie. Unsere Abgeordneten werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes.</p>
<p>Die Piratenpartei Deutschland, Landesverband Saarland, fordert eine Herabsetzung des aktiven Wahlrechtes auf Landesebene auf 16 Jahre.<br />
Begründung:</p>
<p>Die Piratenpartei engagiert sich dafür, die Politik besser auf die Bürger anzupassen und somit sollte man auch dafür sorgen, die Altersgrenzen auf die heutige Entwicklung der Bürger und der Politik zurechtzuschneiden.Die jungen Bürger sind später die, die die Verantwortung für das tragen müssen, was heute entschieden wird. Deshalb sollte man ihnen auch das Recht geben, aktiv an der politischen Gestaltung ihres Landes teilzunehmen.</p>
<p>Durch eine Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre und der dadurch resultierenden Möglichkeit, sich früher an der politischen Gestaltung des Landes zu beteiligen, steigt die Identifikation der Jugendlichen mit der Demokratie. Selbst die Möglichkeit zu haben, aktiv das Wahlergebnis zu beeinflussen, steigert ebenfalls den Anreiz sich stärker mit Politik, den Parteien und der Demokratie auseinander zu setzen.</p>
<p>Gerade in einem Land, in dem die Politikverdrossenheit immer stärker wird, ist es unerlässlich, das Interesse für Politik und Demokratie frühst möglich zu wecken. Jugendliche sollen erkennen können, dass sie von den Politikern ernst genommen werden. Sie sollen motiviert werden, ihre eigenen Anliegen früher in das politische Geschehen einzubringen. Ein Wahlrecht ab 16 nimmt die Regierenden in die Pflicht, sich stärker um die Bedürfnisse und Interesse Jugendlicher zu kümmern und einzusetzen.</p>
<p>Wie man an der Wahlbeteiligung der Landtagswahl in Bremen gesehen hat, lag die Wahlbeteiligung der Erstwähler bei 49% und damit höher als die in der Altersklasse von 21- bis 25-Jährigen, welche nur bei 40% lag.</p>
<p>Mit 16 Jahren ist man von der Kommunal- und Landespolitik bereits sehr stark betroffen. (Hoch-) Schulpolitik beispielsweise ist Ländersache und betrifft Jugendliche am stärksten. Bildung, nur um ein landespolitisches Thema zu nennen, ist ein maßgeblicher Teil im Entwicklungsprozess junger Menschen. Durch die Nähe zu verschiedenen, die Jugendlichen unmittelbar betreffenden Themen, kann sich bereits in vielen Bereichen ein politisches Interesse bilden und zur geistigen Reife eines Jugendlichen positiv beitragen.</p>
<p>Zu guter Letzt: Wir erlauben eine Mitgliedschaft in der Piratenpartei ab 16 Jahren und gerade deshalb wäre es falsch, diese Individuen von demokratischen Prozessen fernzuhalten, indem wir uns nicht für ein Wahlrecht in ihrem Alter einsetzen. Daher fordern wir das aktive Wahlrecht ab 16 Jahren auf Landesebene.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Demokratie%3A+Wahlrecht+ab+16+http%3A%2F%2Fis.gd%2Fa3TyEK" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Mitbestimmung: Mit Herz und Schwarmverstand</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 21:10:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mehr Demokratie wagen Die Piratenpartei Deutschland sieht Demokratie als die bestmögliche Herrschaftsform, da nur eine echte Demokratie ein faires und gerechtes Miteinander sowie den Ausgleich der Interessen Einzelner innerhalb des Staates ermöglicht. Mehr Teilhabe Wir Piraten streben eine möglichst hohe &#8230; <a href="http://blog.hilberer.com/2012/03/04/mitbestimmung-mit-herz-und-schwarmverstand/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/schwarmverstand.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-190" title="Mit Herz und Schwarmverstand" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/schwarmverstand-212x300.jpg" alt="Mehr Demokratie wagen, Piraten" width="212" height="300" /></a>Mehr Demokratie wagen</strong></p>
<p>Die Piratenpartei Deutschland sieht Demokratie als die bestmögliche Herrschaftsform, da nur eine echte Demokratie ein faires und gerechtes Miteinander sowie den Ausgleich der Interessen Einzelner innerhalb des Staates ermöglicht.<br />
Mehr Teilhabe</p>
<p>Wir Piraten streben eine möglichst hohe demokratische Gleichberechtigung aller Menschen an. Deswegen ist es Ziel der Piratenpartei, die direkten und indirekten demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten jedes Einzelnen zu steigern und die Partizipation jedes einzelnen Mitbürgers an der Demokratie zu fördern.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Neue Wege erkennen</strong></p>
<p>Digitale Medien erhöhen die Geschwindigkeit des Informationsaustausches in der Gesellschaft enorm. Es ist in der heutigen Zeit ein Leichtes, große Mengen an Informationen zu durchsuchen und jedem zugänglich zu machen. Das alles ermöglicht ganz neue und vorher undenkbare Lösungsansätze für die Verteilung von Macht im Staate; vor allem dezentralere Verwaltungen und die Einführung verteilter Systeme werden auf diese Weise stark vereinfacht.</p>
<p>Die digitale Revolution ermöglicht der Menschheit eine Weiterentwicklung der Demokratie, bei der die Freiheit, die Grundrechte, vor allem die Meinungsfreiheit sowie die Mitbestimmungsmöglichkeiten jedes Einzelnen gestärkt werden können. Die Piratenpartei sieht es als Ihre Aufgabe an, die Anpassung der gelebten Demokratie in der Bundesrepublik an die neuen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts zu begleiten und zu gestalten.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Gewaltenteilung und Freiheit stärken</strong></p>
<p>Eine möglichst große und sinnvolle Gewaltenteilung im Staat erachten wir Piraten als absolut notwendig. Gerade die Unabhängigkeit der Judikative, vor allem des Bundesverfassungsgerichtes, gilt es zu stärken und zu fördern, da es sich mehrfach als Schützer der Grundrechte der Einzelnen vor Legislative und Exekutive erwiesen hat.</p>
<p>Wir Piraten sind überzeugt, dass die Gemeinschaft einzelne Mitbürger nicht bevormunden darf. Damit der Bürger eine wohl überlegte Entscheidung treffen kann, benötigt er eine gute, dezentrale, möglichst unabhängige, vielstimmige und stets wachsame Publikative aus Presse, Blogs und anderen Formen von medialer Öffentlichkeit. Sie ist daher für das einwandfreie Funktionieren der Demokratie unabdingbar. Diese kritische Publikative zu ermöglichen und vor Einschränkungen zu schützen, sehen wir als wichtige Aufgabe des Staates und eines jeden Demokraten an.</p>
<p>Im Gegensatz zu Bevormundung ist es die Aufgabe des Staates, die Grundrechte des Einzelnen zu achten und zu wahren und ihn vor Grundrechtseinschränkungen, auch gegenüber der Mehrheit, zu schützen. Die Freiheit des Einzelnen findet dort seine Grenzen, wo die Freiheit eines anderen unverhältnismäßig beeinträchtigt wird.</p>
<p><strong>Mehr Demokratie beim Wählen</strong></p>
<p>Wir Piraten setzen uns für mehr Freiheit und Unabhängigkeit des einzelnen Abgeordneten in den Parlamenten ein. Um Fraktionsdisziplin und Parteiendruck zu verringern, muss der Einfluss der Wähler auf die personale Zusammensetzung der Parlamente gestärkt werden. Zu diesem Zweck ist auch für die Wahlen auf Bundes- und Landesebene die Möglichkeit zu schaffen, Kandidaten verschiedener Parteien zu wählen (Panaschieren) und auch gezielt einzelne Kandidaten durch Kumulieren zu stärken. Der Einfluss taktischer Stimmabgabe ist zu verringern, damit kleine und neue Parteien ihr reales Wählerpotential ausschöpfen können.</p>
<p><strong>Freie demokratisch kontrollierte technische Infrastruktur</strong></p>
<p>In unserer modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, dass alle Bürger jederzeit die volle Kontrolle über ihre Informationsverarbeitung und Kommunikation erlangen können, sofern sie dies wünschen. Diese Freiheit aller Bürgerinnen soll verhindern, dass die Macht über Systeme und Daten in den Händen Einzelner konzentriert wird. Sie versucht diese so breit wie möglich auf alle Bürger zu verteilen und so ihre Freiheit und Privatsphäre zu sichern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Mitbestimmung%3A+Mit+Herz+und+Schwarmverstand+http%3A%2F%2Fis.gd%2FH23ErI" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Netzpolitik: Einmal mit Profis</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 21:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hille</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Privatsphäre und Datenschutz Der Schutz der Privatsphäre und der Datenschutz gewährleisten Würde und Freiheit des Menschen. Die moderne freiheitlich-demokratische Gesellschaftsform wurde in der Vergangenheit auch unter Einsatz zahlloser Menschenleben erkämpft und verteidigt. Allein das 20. Jahrhundert kennt in Deutschland zwei &#8230; <a href="http://blog.hilberer.com/2012/03/04/netzpolitik-einmal-mit-profis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/einmal_mit_profis.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-186" title="Einmal mit Profis" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/einmal_mit_profis-212x300.jpg" alt="Netzpolitik, Piraten" width="212" height="300" /></a></p>
<p><strong>Privatsphäre und Datenschutz</strong></p>
<p>Der Schutz der Privatsphäre und der Datenschutz gewährleisten Würde und Freiheit des Menschen. Die moderne freiheitlich-demokratische Gesellschaftsform wurde in der Vergangenheit auch unter Einsatz zahlloser Menschenleben erkämpft und verteidigt.</p>
<p>Allein das 20. Jahrhundert kennt in Deutschland zwei Diktaturen, deren Schrecken wesentlich durch den fehlenden Respekt vor dem einzelnen Menschen und durch allgegenwärtige Kontrolle gekennzeichnet war. Von den technischen Mitteln heutiger Zeit haben aber die Diktatoren aller Zeiten nicht einmal zu Träumen gewagt. Die überwachte Gesellschaft entsteht momentan allein dadurch, dass sie technisch möglich geworden ist und den Interessen von Wirtschaft und Staat gleichermaßen dient. Die Piratenpartei sagt dieser Überwachung entschieden den Kampf an. Jeder einzelne Schritt auf dem Weg zum Überwachungsstaat mag noch so überzeugend begründet sein, doch wir Europäer wissen aus Erfahrung, wohin dieser Weg führt, und dahin wollen wir auf keinen Fall.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Privatsphäre</strong></p>
<p>Das Recht auf Wahrung der Privatsphäre ist ein unabdingbares Fundament einer demokratischen Gesellschaft. Die Meinungsfreiheit und das Recht auf persönliche Entfaltung sind ohne diese Voraussetzung nicht zu verwirklichen.</p>
<p>Systeme und Methoden, die der Staat gegen seine Bürger einsetzen kann, müssen der ständigen Bewertung und genauen Prüfung durch gewählte Mandatsträger unterliegen. Wenn die Regierung Bürger beobachtet, die nicht eines Verbrechens verdächtig sind, ist dies eine fundamental inakzeptable Verletzung des Bürgerrechts auf Privatsphäre. Jedem Bürger muss das Recht auf Anonymität garantiert werden, das unserer Verfassung innewohnt. Die Weitergabe personenbezogener Daten vom Staat an die Privatwirtschaft hat in jedem Falle zu unterbleiben.</p>
<p>Das Briefgeheimnis soll erweitert werden zu einem generellen Kommunikationsgeheimnis. Zugriff auf die Kommunikationsmittel oder die Überwachung eines Bürgers darf der Regierung nur im Falle eines sicheren Verdachts erlaubt werden, dass dieser Bürger ein Verbrechen begehen wird. In allen anderen Fällen soll die Regierung annehmen, ihre Bürger seien unschuldig, und sie in Ruhe lassen. Diesem Kommunikationsgeheimnis muss ein starker gesetzlicher Schutz gegeben werden, da Regierungen wiederholt gezeigt haben, dass sie bei sensiblen Informationen nicht vertrauenswürdig sind.</p>
<p>Speziell eine verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung von Kommunikationsdaten widerspricht nicht nur der Unschuldsvermutung, sondern auch allen Prinzipien einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Der vorherrschende Kontrollwahn stellt eine weitaus ernsthaftere Bedrohung unserer Gesellschaft dar als der internationale Terrorismus und erzeugt ein Klima des Misstrauens und der Angst. Flächendeckende Videoüberwachung öffentlicher Räume, fragwürdige Rasterfahndungen, zentrale Datenbanken mit unbewiesenen Verdächtigungen sind Mittel, deren Einsatz wir ablehnen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Informationelle Selbstbestimmung</strong></p>
<p>Das Recht des Einzelnen, die Nutzung seiner persönlichen Daten zu kontrollieren, muss gestärkt werden. Dazu müssen insbesondere die Datenschutzbeauftragten völlig unabhängig agieren können. Neue Methoden wie das Scoring machen es erforderlich, nicht nur die persönlichen Daten kontrollieren zu können, sondern auch die Nutzung aller Daten, die zu einem Urteil über eine Person herangezogen werden können. Jeder Bürger muss gegenüber den Betreibern zentraler Datenbanken einen durchsetzbaren und wirklich unentgeltlichen Anspruch auf Selbstauskunft und gegebenenfalls auf Korrektur, Sperrung oder Löschung der Daten haben.</p>
<p>Erhebung und Nutzung biometrischer Daten und Gentests erfordern aufgrund des hohen Missbrauchspotentials eine besonders kritische Bewertung und Kontrolle von unabhängiger Stelle. Der Aufbau zentraler Datenbanken mit solchen Daten muss unterbleiben. Generell müssen die Bestimmungen zum Schutze personenbezogener Daten die Besonderheiten digitaler Daten, wie etwa mögliche Langlebigkeit und schwer kontrollierbare Verbreitung, stärker berücksichtigen. Gerade weil die Piratenpartei für eine stärkere Befreiung von Information, Kultur und Wissen eintritt, fordert sie Datensparsamkeit, Datenvermeidung und unabhängige Kontrolle von personenbezogenen Daten, die für wirtschaftliche oder Verwaltungszwecke genutzt werden und damit geeignet sind, die Freiheit und die informationelle Selbstbestimmung des Bürgers unnötigerweise zu beschränken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Netzpolitik%3A+Einmal+mit+Profis+http%3A%2F%2Fis.gd%2F51GCbs" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Transparenz im Staatswesen</title>
		<link>http://blog.hilberer.com/2012/03/04/transparenz-im-staatswesen/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 21:02:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Transparenz des Staatswesens In der heutigen Gesellschaft ist eine rapide Entwicklung zu beobachten. Immer mehr Informationen werden angehäuft, die in immer stärkerer Weise miteinander verknüpft werden. Verknüpfte Informationen aber werden zu Wissen, Wissen wiederum bedeutet Macht. Verengt sich also der &#8230; <a href="http://blog.hilberer.com/2012/03/04/transparenz-im-staatswesen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/transparenz_im_staatswesen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-182" title="Transparenz im Staatswesen" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/transparenz_im_staatswesen-212x300.jpg" alt="transparente Politik, piraten" width="212" height="300" /></a>Transparenz des Staatswesens</strong></p>
<p>In der heutigen Gesellschaft ist eine rapide Entwicklung zu beobachten. Immer mehr Informationen werden angehäuft, die in immer stärkerer Weise miteinander verknüpft werden. Verknüpfte Informationen aber werden zu Wissen, Wissen wiederum bedeutet Macht. Verengt sich also der Zugang zu Wissen auf einen kleinen Kreis von Nutznießern, so kommt es unweigerlich zu einer Ausbildung von Machtstrukturen, die wenige Personen, gesellschaftliche Organisationen oder staatliche Organe bevorzugt und so letztendlich den demokratischen Prozess einer freiheitlichen Gesellschaft gefährdet. Dieser basiert nämlich auf einer möglichst breiten Beteiligung der Bürger an der Gestaltung und Kontrolle der gesellschaftlichen Vorgänge und ist somit unvereinbar mit dem Informationsvorsprung, den Wenige auf Kosten der Allgemeinheit zu sichern versuchen. Der Einblick in die Arbeit von Verwaltung und Politik auf allen Ebenen der staatlichen Ordnung ist daher ein fundamentales Bürgerrecht und muss zum Wohle der freiheitlichen Ordnung entsprechend garantiert, geschützt und durchgesetzt werden.</p>
<p>Die aktuelle Lage in Deutschland wird bestimmt durch eine Vielzahl unterschiedlicher Regelungen auf den verschiedenen Ebenen und in den vielfältigen Bereichen staatlichen Handelns und nur wenig ist bisher vom “Prinzip der Geheimhaltung” zugunsten eines “Prinzips der Öffentlichkeit” verändert worden, obwohl dies auf treffende Weise die Weichenstellung für eine moderne Gesellschaft im 21. Jahrhundert, auch unter Berücksichtigung der weitreichenden Möglichkeiten der Neuen Medien, verdeutlicht. Verwaltung und Politik müssen endlich auch in der Hinsicht ihrer Transparenz gegenüber dem Bürger ihren Dienstleistungscharakter anerkennen und sich grundlegend darauf ausrichten, einen Informationszugang für die Bürger effizient, komfortabel und mit niedrigen Kosten zu ermöglichen.</p>
<p>Insbesondere für eine Bewertung politischer Entscheidungsträger ist es unabdingbar, dass die Grundlagen politischer Entscheidungen transparent gemacht werden. Negative Beispiele dafür sind die Geheimhaltung des Mautvertrages vor dem Souverän und seinen gewählten Vertretern, sowie die undemokratische Einführung von Wahlmaschinen, die geeignet sind, das primäre Element der Demokratie, die Wahl, zu beschädigen.</p>
<p>Die Piratenpartei will in diesem Sinne auf die Transparenz aller staatlichen Prozesse hinwirken und fordert daher:<br />
Jeder Bürger hat unabhängig von der Betroffenheit und ohne den Zwang zur Begründung das Recht auf allen Ebenen der staatlichen Ordnung, Einsicht in die Aktenvorgänge und die den jeweiligen Stellen zur Verfügung stehenden Informationen zu nehmen. Dies gilt ebenso für schriftliches Aktenmaterial wie digitale oder andere Medien.<br />
Seine Schranken findet dieses Recht in den Bestimmungen zum Schutz der Persönlichkeitsrechte, der nationalen Sicherheit, zur Verhinderung von Straftaten und ähnlichem. Diese Ausnahmeregelungen sind möglichst eng und eindeutig zu formulieren und dürfen nicht pauschal ganze Behörden oder Verwaltungsgebiete ausgrenzen.<br />
Die Auskunftsstelle ist verpflichtet, zeitnah und in einer klaren Kostenregelung, Zugang in Form einer Akteneinsicht oder einer Materialkopie zu gewähren, um eine breite, effiziente Nutzung der Daten zu ermöglichen.<br />
Die Verweigerung des Zugangs muss schriftlich begründet werden und kann vom Antragsteller, sowie von betroffenen Dritten gerichtlich überprüft werden lassen, wobei dem Gericht zu diesem Zweck voller Zugang durch die öffentliche Stelle gewährt werden muss.<br />
Alle öffentlichen Stellen sind verpflichtet, sowohl regelmäßig Organisations- und Aufgabenbeschreibungen zu veröffentlichen, einschließlich Übersichten der Arten von Unterlagen, auf die zugegriffen werden kann, als auch einen jährlichen öffentlichen Bericht über die Handhabung des Auskunftsrechts.</p>
<p>Unter besonderer Berücksichtigung der immensen Möglichkeiten, die sich mit der rasanten Entwicklung und Verbreitung der Neuen Medien ergeben, gibt es verschiedene Ansatzpunkte, um diesen grundsätzlichen Forderungen Rechnung zu tragen. So sollten staatliche Stellen die Nutzung freier Software forcieren, eine automatische Veröffentlichung dazu geeigneter Dokumente einrichten und allgemein den kostengünstigen und aufwandsarmen digitalen Zugriff ausbauen.</p>
<p>Die Abkehr vom “Prinzip der Geheimhaltung”, der Verwaltungs- und Politikvorstellung eines überkommenen Staatsbegriffs, und die Betonung des “Prinzips der Öffentlichkeit”, das einen mündigen Bürger in den Mittelpunkt staatlichen Handelns und Gestaltens stellt, schafft nach der festen Überzeugung der Piratenpartei die unabdingbaren Voraussetzungen für eine moderne Wissensgesellschaft in einer freiheitlichen und demokratischen Ordnung.</p>
<p>Die Piratenpartei setzt sich für eine Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte ein. Beamte im Einsatz bei Versammlungen sind zu verpflichten, von weitem sicht- und erkennbare Kennzeichen zu tragen. Die Kennzeichen sind pseudonym (z. B. in Form einer Nummer) zu gestalten und dürfen von Einsatz zu Einsatz wechseln.</p>
<p>Es muss jederzeit auch im Nachhinein möglich sein, mit richterlichem Beschluss ein Kennzeichen einer Person zuzuordnen. Der Vorgesetzte ist für die wirksame Durchsetzung der Kennzeichnungspflicht und die korrekte Führung der Zuordnungen von Kennzeichen zu Personen verantwortlich.</p>
<p>Polizisten sind zu verpflichten, Verstöße durch andere Polizisten zu verhindern oder – falls dies nicht möglich ist – zu melden sowie den/die beteiligten Beamten zu identifizieren. Verletzungen dieser Pflichten (Tragen des Kennzeichens, korrektes Führen der Zuordnungsliste, Verhindern/Melden von Verstößen) sind strafrechtlich zu sanktionieren.<br />
Offene Verträge mit der Wirtschaft</p>
<p>Verträge zwischen öffentlichen Einrichtungen/Behörden/Regierung/etc. und Privatfirmen müssen im Sinne des transparenten Staates öffentlich sein.<br />
Geheimverträge mit Privatunternehmen sind generell abzulehnen.<br />
Bisher getroffene Verträge sind der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.<br />
Alle Ausschreibungen sind transparent und öffentlich durchzuführen. Nach der Vergabe sind alle Angebote zu veröffentlichen, sowie die Begründung für die Zuschläge.<br />
Ausschreibungen sind so zu gestalten, dass sie nicht nur von einem schon vorher bestimmten Unternehmen erfüllt werden können.<br />
Verträge sind so zu gestalten, dass von der Auftragsdurchführung keine größeren Gefahren für Mensch und Umwelt ausgehen, als wenn der Staat sie selbst übernimmt.<br />
Informationen über Verträge, die mit dem Staat (Bürger, Steuerzahler) abgeschlossen werden, müssen grundsätzlich öffentlich sein und nicht nur einem sehr begrenzten Kreis der Staatsvertreter zugänglich. Auf angebliche Firmengeheimnisse (wie z.B. Kosten, Gewinnversprechen), die in Verträgen eingegangen werden, kann keine Rücksicht genommen werden. In begründeten Fällen, wie bei Gefahr für Leib und Leben, kann eine zeitlich begrenzte Ausnahme (z.B. maximal 10 Jahre) definiert werden, in denen bestimmte Informationen von Verträgen unter Verschluss gehalten werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Transparenz+im+Staatswesen+http%3A%2F%2Fis.gd%2FGmQJ86" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Bildungspolitik: Lernziele statt Lehrpläne</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 21:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hille</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bildung in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft Jeder Mensch hat das Recht auf freien Zugang zu Information und Bildung. Dies ist in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft essentiell, um jedem Menschen, unabhängig von seiner sozialen Herkunft, ein größtmögliches Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. &#8230; <a href="http://blog.hilberer.com/2012/03/04/bildungspolitik-lernziele-statt-lehrplane/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/Lernziele_statt_Lehrplaene.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-179" title="Lernziele statt Lehrpläne" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/Lernziele_statt_Lehrplaene-212x300.jpg" alt="Bildungspolitik, Piraten" width="212" height="300" /></a>Bildung in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft</strong></p>
<p>Jeder Mensch hat das Recht auf freien Zugang zu Information und Bildung. Dies ist in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft essentiell, um jedem Menschen, unabhängig von seiner sozialen Herkunft, ein größtmögliches Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Mit diesem Ziel ist das Hauptanliegen institutioneller Bildung die Unterstützung bei der Entwicklung zur mündigen, kritischen und sozialen Person. Dabei sollen die Belange des Lernenden im Vordergrund stehen.</p>
<p>Der freie Zugang zu Information und Bildung ist jedoch nicht nur im Hinblick auf die gesellschaftliche Entwicklung notwendig, sondern auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft. Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen der deutschen Volkswirtschaft, da nur durch den Erhalt, die Weitergabe und die Vermehrung von Wissen Fortschritt und gesellschaftlicher Wohlstand auf Dauer gesichert werden können.</p>
<p><strong>Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft. </strong><br />
<strong>Die öffentliche Bildungsinfrastruktur</strong></p>
<p>Der freie Zugang zu Bildungseinrichtungen ist im Interesse aller. Deshalb ist es Aufgabe der gesamten Gesellschaft, in Form des Staates, eine leistungsfähige und ihrem Zwecke angemessene Bildungsinfrastruktur zu finanzieren und frei zur Verfügung zu stellen. Private Finanzierung öffentlicher Bildungseinrichtungen ist grundsätzlich zu begrüßen, solange sie keinen Einfluss auf die bestehenden Lehrinhalte hat.</p>
<p>Bildungsgebühren jeglicher Art schränken den Zugang zu Bildung ein und sind deshalb kategorisch abzulehnen. Aus diesem Grund ist auch die Lehrmittelfreiheit zu befürworten. Diese ist am besten dadurch herzustellen, dass die Verwendung und das Schaffen von freien Werken zur Vermittlung von Wissen unterstützt und ausgebaut wird. Diese freien Werke sind nicht nur kostenfrei im Unterricht einsetzbar, sondern ermöglichen dazu dem Lehrenden ohne rechtliche Hürden die Lernmittel auf seinen Unterricht anzupassen.</p>
<p>Trotz des staatlichen Bildungsauftrages soll die Erziehung in Bildungseinrichtungen die Erziehung durch die Eltern nicht ersetzen. Zur umfassenden Bildung gehört, dass sich beide Formen der Erziehung gegenseitig ergänzen und fördern.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Bildung als individueller Prozess</strong></p>
<p>Jeder Mensch ist ein Individuum mit persönlichen Neigungen, Stärken und Schwächen. Institutionelle Bildung soll daher den Einzelnen unterstützen seine Begabungen zu entfalten, Schwächen abzubauen und neue Interessen und Fähigkeiten zu entdecken. Neben starren Lehr- und Stundenplänen, werden vor allem einige Formen der Leistungsbewertung diesen Forderungen nicht gerecht. Insbesondere die Bewertung von Verhalten nach einem vorgegebenen Normenraster z.B. bei den sogenannten Kopfnoten lehnen wir ab.</p>
<p>Die Bildungsinhalte haben auf fundierten und belegbaren Erkenntnissen zu basieren und müssen von einem möglichst neutralen Standpunkt aus vermittelt werden. Dies beinhaltet vor allem eine sachliche Darstellung, die Ausgewogenheit der Standpunkte und eine kritische Quellenbewertung.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Demokratisierung der Bildungseinrichtungen</strong></p>
<p>Die Bildungseinrichtungen sind für die dortigen Schüler und Studenten ein prägender und umfassender Bestandteil ihres Lebens. Sie sind deswegen als Lebensraum der Lernenden zu begreifen, dessen Gestaltung und Nutzung ihnen stets offen stehen muss. Eine demokratische Organisation der Bildungseinrichtungen soll den Lernenden, genau wie den anderen Interessengruppen der Bildungseinrichtungen, eine angemessene Einflussnahme ermöglichen. Auf diese Weise werden demokratische Werte vermittelt und vorgelebt, die Akzeptanz der Entscheidungen erhöht, sowie das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Bildungseinrichtungen gestärkt.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Frühkindliche Bildung</strong></p>
<p>Die frühkindliche Bildung hat für die Ziele der Piratenpartei zentrale Bedeutung. Ihre Aufgabe ist es, alle Kinder – trotz bestehender Unterschiede – in den persönlichen Kompetenzen so zu fördern, dass sie unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft sowie ungeachtet möglicher körperlich oder seelisch bedingter Nachteile oder Entwicklungsverzögerungen mit möglichst guten Grundvoraussetzungen ihre Schullaufbahn beginnen.</p>
<p>Die Piraten setzen sich deshalb für eine kostenlose und auf Wunsch ganztägige Betreuung in wohnortnahen (oder wahlweise arbeitsplatznahen) Kindertagesstätten mit sinnvollen Öffnungszeiten für Kinder ab dem dritten Geburtstag ein. Ziel der Piraten ist außerdem die Anerkennung eines konkreten Bildungsauftrags an Kindertagesstätten und die Finanzierung entsprechend der Regelung für Schulen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Medienkompetenz</strong></p>
<p>Das Finden, Verstehen, Bewerten und Verbreiten von Informationen in unterschiedlichsten Darstellungen wird in Zukunft immer wichtiger. Die Menge der frei verfügbaren Information ist bereits seit einigen Jahren größer, als sie ein einzelner Mensch vernünftig verarbeiten kann. Dementsprechend kommt der halbautomatischen Auswahl von Information – und dadurch dem Verständnis derselben – eine zunehmende Bedeutung zu. Das Verständnis der gefundenen Information wird einerseits durch die größere kulturelle Entfernung zu einigen der Autoren erschwert, gleichzeitig ergibt sich durch schnelle und umfangreiche Online-Nachschlagewerke die Möglichkeit, unbekannte Termini in Sekundenbruchteilen nachzuschlagen. Ein immer größerer Teil des zum Verständnis nötigen Wissens wird also nicht durch Allgemeinbildung geliefert, sondern bei Bedarf erworben.</p>
<p>Der Bewertung von Informationen kommt in einer Zeit, da die Verbreitung derselben faktisch kostenlos ist, eine große Bedeutung zu. Jede fähige Interessengruppe ist bemüht, ihre eigene Sicht der Welt auf so vielen Informationskanälen wie möglich zu verbreiten. Durch die vernachlässigbaren Kosten gelingt dies in einem viel größeren Maße als früher. Gleichzeitig wandelt sich die klassische journalistische Medienlandschaft, so dass einige der Aufgaben, die früher von professionellen Journalisten erledigt wurden, nun von jedem einzelnen Leser geleistet werden müssen. Noch dazu kommt, dass die natürliche Heuristik, einigen Darreichungsformen von Informationen mehr zu vertrauen als anderen, inzwischen durch Fortschritte in der Bild- und Videobearbeitung fast nutzlos geworden ist. Die (Werbe-)Psychologie arbeitet aktiv daran, Menschen auch unterbewusst zu beeinflussen. Hier muss Medienkompetenz auch für Musik sowie olfaktorische Reize geübt werden.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Lernziele statt Lehrpläne</strong></p>
<p>Jeder Unterricht hat das Ziel, den Lernenden etwas ihnen bisher Unbekanntes bekannt zu machen oder etwas bereits Bekanntes durch Wiederholung im Gedächtnis zu festigen. Dies geschieht entweder durch bewusste Beschäftigung der Lernenden mit einem Thema oder durch Erlernen von Verhaltensweisen und Verfahren während der Beschäftigung mit einem anderen Thema. Sofern die Wahl von Themen oder Verfahrensweisen für das Lernziel nicht von besonderer Bedeutung ist, wird sie von den Lernenden getroffen.</p>
<p>Den Lernenden soll bekannt sein, welches Lernziel jeweils verfolgt wird. Die Lernziele ergeben sich so, dass die allgemeinen Ziele der Bildung ausgehend vom jeweiligen Kenntnisstand, den Fähigkeiten und den Interessen der Lernenden möglichst weitgehend erreicht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Bildungspolitik%3A+Lernziele+statt+Lehrpl%C3%A4ne+http%3A%2F%2Fis.gd%2FMG3DLe" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Geschlechter- und Familienpolitik: Familie hat viele Gesichter</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 20:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piraten]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschlechter- und Familienpolitik Die Piratenpartei steht für eine zeitgemäße Geschlechter- und Familienpolitik. Diese basiert auf dem Prinzip der freien Selbstbestimmung über Angelegenheiten des persönlichen Lebens, das sich ableiten lässt aus Artikel 1 des Grundgesetzes. Die Piraten setzen sich dafür ein, &#8230; <a href="http://blog.hilberer.com/2012/03/04/geschlechter-und-familienpolitik-familie-hat-viele-gesichter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/familie_hat_viele_gesichter.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-175" title="Familie hat viele Gesichter" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/familie_hat_viele_gesichter-212x300.jpg" alt="Familienpolitik" width="212" height="300" /></a></p>
<p><strong>Geschlechter- und Familienpolitik</strong></p>
<p>Die Piratenpartei steht für eine zeitgemäße Geschlechter- und Familienpolitik. Diese basiert auf dem Prinzip der freien Selbstbestimmung über Angelegenheiten des persönlichen Lebens, das sich ableiten lässt aus Artikel 1 des Grundgesetzes. Die Piraten setzen sich dafür ein, dass Politik der Vielfalt der Lebensstile gerecht wird. Jeder Mensch muß sich frei für den selbstgewählten Lebensentwurf und die von ihm gewünschte Form gleichberechtigten Zusammenlebens entscheiden können. Das Zusammenleben von Menschen darf nicht auf der Vorteilnahme oder Ausbeutung Einzelner gründen.<br />
Freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung</p>
<p>Die Piratenpartei steht für eine Politik, die die freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung respektiert und fördert. Fremdbestimmte Zuordnungen zu einem Geschlecht oder zu Geschlechterrollen lehnen wir ab. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Geschlechterrolle, der sexuellen Identität oder Orientierung ist Unrecht. Gesellschaftsstrukturen, die sich aus Geschlechterrollenbildern ergeben, werden dem Individuum nicht gerecht und müssen überwunden werden.<br />
Die Piratenpartei lehnt die Erfassung des Merkmals “Geschlecht” durch staatliche Behörden ab. Übergangsweise kann die Erfassung seitens des Staates durch eine von den Individuen selbst vorgenommene Einordnung erfolgen.<br />
Der Zwang zum geschlechtseindeutigen Vornamen ist abzuschaffen.<br />
Geschlechtszuordnende Operationen bei Kindern sind abzulehnen, wenn deren Selbstbestimmung dadurch eingeschränkt wird.<br />
Weltweite Anerkennung und Schutz selbstbestimmter geschlechtlicher oder sexueller Identität bzw. Orientierung</p>
<p>Verfolgung aufgrund der geschlechtlichen oder sexuellen Identität bzw. Orientierung ist Unrecht. Wenn solche Verfolgung im Herkunftsland offiziell oder inoffiziell von staatlicher oder nichtstaatlicher Seite betrieben wird, muss sie als Asylgrund anerkannt werden. Die Betroffenen müssen ihre Geschlechtsidentität oder sexuelle Orientierung hierfür nicht nachweisen.</p>
<p>In vielen Ländern der Welt werden Menschen wegen ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität bzw. Orientierung diskriminiert oder kriminalisiert, wenn sie von der dort jeweils gültigen Norm abweicht. Eine solche Diskriminierung oder Kriminalisierung lehnen wir ab.</p>
<p>Abweichende geschlechtliche oder sexuelle Identität bzw. Orientierung darf ferner nicht als Krankheit oder Perversion eingestuft werden.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Freie Selbstbestimmung des Zusammenlebens</strong></p>
<p>Die Piraten bekennen sich zum Pluralismus des Zusammenlebens. Politik muss der Vielfalt der Lebensstile gerecht werden und eine wirklich freie Entscheidung für die individuell gewünschte Form des Zusammenlebens ermöglichen. Eine bloß historisch gewachsene strukturelle und finanzielle Bevorzugung ausgewählter Modelle lehnen wir ab.<br />
Die Piraten setzen sich ein für die vollständige rechtliche Gleichstellung von Ehe und eingetragener Partnerschaft.<br />
Die eingetragene Partnerschaft ist für alle Formen der Partnerschaft zu öffnen; Konzepte der Erweiterung der eingetragenen Lebenspartnerschaft zu einer eingetragenen Lebensgemeinschaft auch von mehr als zwei Personen müssen erarbeitet und verwirklicht werden.<br />
Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist – angelehnt an das französische PACS-Modell – als ziviler Solidarpakt zu gestalten. Dieser zivile Pakt soll eine flexiblere Übertragung von Rechten ermöglichen und vereinfachte und kostengünstigere Auflösungsverfahren sowie die Verlagerung des Vertragsschlusses von der staatlichen auf eine notarielle Ebene erlauben.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Freie Selbstbestimmung und Familienförderung</strong></p>
<p>Die Piratenpartei setzt sich für die gleichwertige Anerkennung von Lebensmodellen ein, in denen Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Unabhängig vom gewählten Lebensmodell genießen Lebensgemeinschaften, in denen Kinder aufwachsen oder schwache Menschen versorgt werden, einen besonderen Schutz. Unsere Familienpolitik ist dadurch bestimmt, dass solche Lebensgemeinschaften als gleichwertig und als vor dem Gesetz gleich angesehen werden müssen.<br />
Gleichberechtigte Möglichkeit der Kinderversorgung: Kinder zu haben, darf nicht zu Diskriminierung oder Benachteiligung führen. Aus der geschlechtlichen oder sexuellen Identität bzw. Orientierung darf sich weder ein Vorrecht noch eine Verpflichtung zu einer höheren oder geringeren Einbindung in die Kinderversorgung ergeben. Wir Piraten setzen uns ein für den Abbau noch bestehender gesellschaftlicher Erwartungshaltungen, die eine tatsächlich freie, individuelle Entscheidung verhindern oder erschweren.<br />
Das Ehegattensplitting ist abzuschaffen. Steuerliche Vergünstigungen für Einzelpersonen oder Lebensgemeinschaften sind an die Versorgung von Kindern und schwachen Menschen zu binden.<br />
Um die freie Selbstbestimmung eines Lebensentwurfes zu ermöglichen, sind ausreichende Betreuungsangebote für Kinder zu schaffen. Auf die prinzipielle Verfügbarkeit solcher Betreuungsangebote muss es einen Rechtsanspruch von Geburt an geben.<br />
Kinder haben zu dürfen, muss von geschlechtlicher Identität bzw. Orientierung unabhängig sein. Auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften müssen zusammen Kinder bekommen, adoptieren und aufziehen dürfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Geschlechter-+und+Familienpolitik%3A+Familie+hat+viele+Gesichter+http%3A%2F%2Fis.gd%2FhPm1xN" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Umweltpolitik &#8211; Lebenswerte Umwelt erhalten</title>
		<link>http://blog.hilberer.com/2012/03/04/umweltpolitik-lebenswerte-umwelt-erhalten/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 20:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[piraten]]></category>
		<category><![CDATA[plakate]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachhaltigkeit (Freiheit für nachfolgende Generationen) Die Piratenpartei steht für Nachhaltigkeit. Deshalb wollen wir so handeln, dass auch in Zukunft die Grundlagen für eine würdige Existenz in Freiheit vorhanden sind. Voraussetzung dafür ist ein transparenter und verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen &#8230; <a href="http://blog.hilberer.com/2012/03/04/umweltpolitik-lebenswerte-umwelt-erhalten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/lebenswerte_umwelt_erhalten1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-170" title="Lebenswerte Umwelt erhalten" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/uploads/2012/03/lebenswerte_umwelt_erhalten1-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Nachhaltigkeit (Freiheit für nachfolgende Generationen)</strong></p>
<p>Die Piratenpartei steht für Nachhaltigkeit. Deshalb wollen wir so handeln, dass auch in Zukunft die Grundlagen für eine würdige Existenz in Freiheit vorhanden sind. Voraussetzung dafür ist ein transparenter und verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Lebenswerte Umwelt (Lebensgrundlagen sichern)</strong></p>
<p>Wir wollen eine gesunde und natürliche Umwelt erhalten. Dies bedeutet die Reduktion des Eintrages von schädlichen Stoffen in unsere Umwelt und den Schutz und die Wiederherstellung von Naturräumen, insbesondere denen mit einer hohen Artenvielfalt.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Umgang mit Ressourcen</strong></p>
<p>Wir wollen einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Dafür müssen endliche und regenerative Ressourcen nachhaltig genutzt werden. Um nachfolgenden Generationen auch Möglichkeiten zu erhalten sollen generative Ressourcen in großem Umfang genutzt werden und soweit möglich die Verwendung von endlichen und regenerativen Ressourcen ersetzen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Energiepolitik</strong></p>
<p>Wir wollen eine langfristig sichere und umweltschonende Energie-Infrastruktur. Dies bedeutet eine Umstellung von endlichen Energieträgern auf generative und regenerative Energiequellen. Regenerative Energieträger sollen dabei nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit genutzt werden und nicht in Konkurrenz zu anderen Umweltzielen stehen. Außerdem wollen wir eine transparente dezentralisierte Erzeugerstruktur. Nur so kann eine Partizipation jedes Bürgers erreicht und Monopolstellungen verhindert werden.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Umweltpolitik+%E2%80%93+Lebenswerte+Umwelt+erhalten+http%3A%2F%2Fis.gd%2Fezjn1v" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kulturpolitik der Piraten &#8211; ein paar Gedanken</title>
		<link>http://blog.hilberer.com/2012/02/15/kulturpolitik-der-piraten-ein-paar-gedanken/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 21:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[piraten]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit die saarländische Piratenpartei angekündigt hat, bei der kommenden Landtagswahl im Saarland anzutreten, werden wir zu Recht gefragt, wie denn unsere politischen Positionen zu diesem oder jenem Thema aussähen. Dies ist für uns einerseits schwierig, da ein programmatischer Parteitag der &#8230; <a href="http://blog.hilberer.com/2012/02/15/kulturpolitik-der-piraten-ein-paar-gedanken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit die saarländische Piratenpartei angekündigt hat, bei der kommenden Landtagswahl im Saarland anzutreten, werden wir zu Recht gefragt, wie denn unsere politischen Positionen zu diesem oder jenem Thema aussähen. Dies ist für uns einerseits schwierig, da ein programmatischer Parteitag der Saarpiraten erst noch aussteht, andererseits aber auch eine gute Möglichkeit, aus unserem Grundsatzprogramm heraus eine Position abzuleiten.<br />
Bitte seht es mir daher nach, wenn der folgende Text eher die Auffassung eines Kandidaten als eine demokratisch abgestimmte Position der Partei widergibt &#8211; bei der Formulierung war übrigens <a href="http://berlin.piratenpartei.de/2011/08/05/grundsatzprogramm-kultur/" target="_blank">dieser Beitrag der Berliner Piraten der Ausgangspunkt</a>. Danke dafür!</p>
<p>Die Piratenpartei versteht sich als eine Freiheits- und Bürgerrechtspartei. Wir streben eine Wissensgesellschaft mündiger Bürger an. Ein wichtiger Baustein auf dem Weg dorthin ist die Bildung und eng verwandt auch die Kultur.<br />
Aus gutem Grund wird die Kultur heute in westlichen Demokratien staatlich gefördert. Durch diese Unterstützung werden nicht nur die Kreativen geschützt, sondern auch unsere kulturelle Vielfalt und Freiheitsrechte. Eine verantwortliche, transparente, anregende und nachhaltig gestaltende Kulturpolitik kräftigt eine zukunftsorientierte, vielfältige und humane Gesellschaft. Die Politik muss die notwendigen Rahmenbedingungen für eine freie Entfaltung von Kunst und Kultur schaffen – sie darf diese jedoch nicht bewerten oder vereinnahmen.<br />
Kulturentwicklungsplanung ist vielschichtig und muss die kulturelle Bildung, Betätigung und Mitwirkung des Bürgers sowie die Künste und die Kulturwirtschaft aufeinander abstimmen und die dafür notwendigen Ressourcen und Verfahren definieren. Die Piratenpartei ist bestrebt, die Förderstruktur von Kunst und Kultur möglichst stabil zu halten. Bei einzelnen Sparten sollte auch in einer schwierige Haushaltslage nicht so stark gekürzt werden, dass ihre jeweilige Existenz gefährdet ist, denn im Gegensatz zu materiellen Werten kann eine verlorene kulturelle Infrastruktur nur langsam wieder aufgebaut werden.<br />
Der Zugang zu Kultureinrichtungen muss für alle Gesellschaftsschichten offen gehalten werden, damit diese Institutionen gesellschaftlich verankert sind. Desweiteren müssen größtenteils öffentlich finanzierte Einrichtungen auch für die Bevölkerung zugänglich sein.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Kulturpolitik+der+Piraten+%E2%80%93+ein+paar+Gedanken+http%3A%2F%2Fis.gd%2FvXcQiO" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ACTA stoppen &#8211; mein Redebeitrag</title>
		<link>http://blog.hilberer.com/2012/02/13/acta-stoppen-mein-redebeitrag/</link>
		<comments>http://blog.hilberer.com/2012/02/13/acta-stoppen-mein-redebeitrag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 21:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[piraten]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Samstag gingen weltweit Menschen gegen das intransparente und gefährliche Handelsabkommen ACTA auf die Straße. Auch in Saarbrücken kamen 1200 Menschen (Polizeiangabe) zu einer friedlichen und eindrucksvollen Demonstration für Bürger- und Freiheitsrechte. Auch wir Piraten waren zahlreich vertreten und &#8230; <a href="http://blog.hilberer.com/2012/02/13/acta-stoppen-mein-redebeitrag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Samstag gingen weltweit Menschen gegen das intransparente und gefährliche Handelsabkommen ACTA auf die Straße.</p>
<p>Auch in Saarbrücken kamen 1200 Menschen (Polizeiangabe) zu einer friedlichen und eindrucksvollen Demonstration für Bürger- und Freiheitsrechte. Auch wir Piraten waren zahlreich vertreten und ich hatte die Gelegenheit, bei der Abschlusskundgebung gegen ACTA zu sprechen:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/aTobW6V1qx8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=ACTA+stoppen+%E2%80%93+mein+Redebeitrag+http%3A%2F%2Fis.gd%2FienAHv" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.hilberer.com/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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